Trinknahrung

Veröffentlicht von: Content extern am 15. Mai 2009

krankheit-trinknahrungWenn ein Mensch sehr krank ist, benötigt er oft mehr Kalorien und Nährstoffe. Doch leider fällt das Essen dann sehr oft schwer und der Erkrankte ist auf Hilfe angewiesen. Wirklich wichtig und effizient ist dann der Einsatz von Trinknahrung. Das Wohlbefinden des Patienten wird gesteigert und der Ernährungszustand bessert sich deutlich, welcher natürlich immens zur Gesundung beitragen kann. Viele klinische Untersuchungen bestätigen zudem die Relevanz, die auf Genesung, Ernährungsstatus und Lebensqualität ausgeübt wird.


Verschiedene Trinknahrungen

Es gibt verschiedene Trinknahrungen auf dem Markt und sie haben alle unterschiedliche Einsatzformen. Wie z.B. bei Niereninsuffizienz. Hier ist die Trinknahrung genau auf den Patienten abgestimmt, sowohl in der Phase der Prädialyse als auch im Dialysestadium. Bei allen anderen Einsatzgebieten, wie z.B. ergänzende Trink- und Aufbaunahrung und Trinknahrungen für ausgewählte Indikationen, wird darauf geachtet, das alles auf besondere Soffwechselsituationen angepasst wurde und auf individuelle Patientenbedürfnisse.

Denn oft kann trotz medizinischer Behandlungen der Grunderkrankung, Optimierung des Nahrungangebotes, die notwendige Nährstoffaufnahme des Patienten nicht gewährt werden. In diesen Fällen kommt die Trinknahrungstherapie zum Einsatz. Sogenannte Bilanzierte Trinknahrungen sind dann besonders gut geeignet entsprechende Defizite und Mangelerscheinungen, eventuell auch Unterernährung auszugleichen, oder ganz zu vermeiden. Denn Trinknahrungen sind zur alleinigen Ernährung geeignet und versorgen den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen, welche der Organismus zum Überleben braucht. Diese Produkte sind demnach also auch verordnungsfähig und werden von den Gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Breit gefächerte Palette an Astronautennahrung

Die Palette an Trinknahrungen ist sehr breit gefächert, denn sie müssen viele unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Bedarfgerechte Ernährung ist somit in jedem Fall möglich. Energiereiche und Eiweissreiche Ergänzungen decken den Bedarf besonders zügig und werden gerne vorzugsweise eingesetzt. Aber Trinknahrung (auch Astronautennahrung oder Astronautenkost genannt) kann auch ergänzend eingesetzt werden, zur normalen Nahrung. Hier werden auch die Vorlieben von z.B. älteren Menschen berücksichtigt, deshalb gibt es Trinknahrung auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen, wie Erdbeer -oder Vanille- Schokolade und Aprikosengeschmack. Trinknahrung ist außerdem backfähig und kann deswegen viele Speisen bereichern. Besonders geeignet ist dieser Vorgang für Gemüsesuppen, oder Soßen, aber auch Eier- und Milchspeisen können so verfeinert werden.

Ernährung bei Krebs

Menschen mit Schluckbeschwerden kann man Trinknahrung in leicht angedickter Form anbieten, da sich diese leichter und angenehmer schlucken lassen. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen außerdem die positiven Effekte von der Wirkung von Trinknahrung auf die Genesung, das Wohlbefinden des Patienten. Viele Krankheiten stellen hohe Anforderungen an den Körper. Trinknahrung kann deswegen helfen das Körpergewicht zu halten und den Ernährungs -und Nährstoffbedarf zu decken. Besondere Anwendung findet Trinknahrung dann bei schweren Erkrankungen wie z.B. Krebs, Immunerkrankungen, wie HIV und schwere Stoffwechselerkrankungen. Als Ernährung bei Krebs ist deswegen auch besonders schmackhaft und bekömmlich. Denn kranken Menschen fehlt oft das Gefühl ein einigermassen normales Leben zu führen. Hier ist es besonders wichtig das Gefühl zu vermitteln, das sie sie sich auch aus eigenen Mitteln vernünftig und ausgewogen ernähren können und das auch wenn es schwierig wird Feste Nahrung zu sich zu nehmen. Aber auch wenn der Patient normal essen kann, kann er zusätzlich Trinknahrung konsumieren. Denn eine ausgewogene Ernährung trägt zur Stärkung des Körpers und des Immunsystems bei. Deswegen wird Trinknahrung von Ärzten, Krankenschwestern und Ernährungsberatern empfohlen. Diese Leute sorgen dann im Krankenhaus dafür, dass Personen welche zusätzliche Nährstoffe aus Trinknahrung brauchen, sie auch erhalten. Ist der Patient dann wieder Zuhause, kann der Hausarzt ihm Trinknahrung verschreiben. Die von Ärzten verschriebenen Trinknahrungen erhalten sie dann in Apotheken. Mehr Informationen zur Ernährung bei Krebs gibt das Infoportal Krebs und Ernährung.

Trinknahrungen verbessern zwar die Nährstoffzufuhr, aber nur wenn sie in entsprechender Menge regelmäßig zu sich genommen werden. Deswegen ist es wichtig, soweit es möglich ist, nicht weniger normale Lebensmittel zu verspeisen und natürlich besonders viel zu trinken. Die Trinknahrung kann deswegen flexibel dosiert über den Tag verteilt eingenommen werden. Und auch zwischen den normalen Mahlzeiten ist es möglich Trinknahrung immer mal wieder in kleinen Mengen zu sich zu nehmen. Trinknahrung verspeist man dann am besten als “Snack” zwischendurch.

Mehr Content:

Leave a Reply