Navigationssysteme boomen weiter

Veröffentlicht von: Content extern am 21. März 2009

Navigationssystem: für Stadtfahrten zu Hause und als Navi-Hilfe im Urlaub nicht mehr wegzudenken. Foto: Michael DunkerNavigationssysteme boomen weiter: Die elektronischen Pfadfinder haben in den letzten Jahren immer wieder in den Verkaufszahlen zugelegt. Waren sie zunächst nahezu unerschwinglich teuer und mit eingeschränkten Landkarten erhältlich, in deren Bereich sie den Autofahrer von seinem Startpunkt zu seinem Zielgebiet geleitet haben, so ist die Entwicklung von Navigationssystemen extrem vorangetrieben worden. Laut GfK gingen in 2009 über 18 Millionen Navis über den Ladentisch.


Mobile GPS Navigationssysteme

Heute sind Navigationssysteme kleine PC-Wunder, die sowohl von Autofahrern, als auch von Fußgängern und Radfahrern eingesetzt werden. Sie zeigen den kürzesten oder schnellsten, eventuell sogar den Benzin sparenden Weg zum Ziel an. Und zwar sowohl innerhalb Deutschlands, als auch im Ausland – je nach Kartenmaterial. Daneben sind mittlerweile auch automatische Stauumfahrungen im Programm des Navigationssystems enthalten, ganz abgesehen von den vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten im täglichen Gebrauch.

Zu den Fun-Faktoren zählen MP3-Player, Bildbetrachter, Spielfunktionen. Dazu sind die Navis von heute Organizer oder Notizbuch und Freisprechanlage für das Handy (Free SMS) oder sogar eine externe Festplatte für das Netbook. Auch die Kosten für Navigationssysteme sind mittlerweile in eine annehmbare Preisspanne gerückt, wobei die Preise natürlich entsprechend der Leistungsfähigkeiten der Navigationssysteme nach oben hin weit offen sind. Gerade Navigationssysteme auf dem iPhone werden immer leistungsstärkerund in einem Handy Angebot Vergleich findet man recht schnell ein passendes und kostengünstiges Model. Generell lässt sich über Navigationssysteme sagen, dass ihr Preis parallel zum Umfang des vorhandenen Kartenmaterials steigt. Ein Navigationssystem das also nur innerhalb der Bundesrepublik navigieren kann, ist somit wesentlich günstiger als ein solches, dass die Straßenkarten von ganz Europa oder gar Nordamerika usw. anbietet.

Funktionen der Navigationssysteme

Von ihrer Funktion her werden die im Handel erhältlichen Navigationssysteme nach dem Vorbild des Militärs, des Flugverkehrs und der Seefahrt gebaut: Das amerikanische Global Position System, besser unter dem allseits gängigen Namen GPS bekannt, umfasst mehrere Dutzend Satelliten im Weltall. Diese senden permanent Signale aus, die ihre eigene Position angeben. Ein Navigationssystem kann diese GPS-Signale empfangen und legt dadurch seinen eigenen Aufenthaltsort, sowie alle eigenen Bewegungen fest. Anhand des im Navigationssystems gespeicherten Kartenmaterials kann das Navigationsgerät die Route zum Zielpunkt errechnen. Dabei sind mittlerweile verschiedene Fahr-Optionen möglich. So kann man zum Beispiel bei der Routenerrechnung festlegen, dass Autobahnfahrten explizit ausgeschlossen werden sollen.

Außerdem ist es möglich, dem Navigationssystem vorzugeben, die zeitlich schnellste Strecke oder die in der Entfernung kürzeste Strecke anzuzeigen. Für die Errechnung wird außerdem berücksichtigt, ob man sich mit einem langsamen, einem durchschnittlichen oder einem schnellen PKW bewegt. Neben der optimalen Route zeigt das Navigationssystem außerdem meist die genaue Kilometer-Entfernung und die veranschlagte Fahrzeit an.

Verschiedene Navi-Bauarten

Navigationssysteme sind neben den wahrscheinlich jeden bekannten Plug-and-Play-Geräten, die portabel sind und zum Fahrtantritt im Fahrzeug angebracht werden, mittlerweile auch in anderen Formen erwerbbar. So sind viele Neuwagen ab Werk mit einem integrierten Navigationssystem, zumeist kombiniert in Radio und Bordcomputer, erhältlich. Aber auch für ältere Fahrzeuge gibt es Navigationssysteme zum Nachrüsten. Sie werden als Radio-Navigations- Kombination in die Radiovorrichtung eingebracht. Für eine solche Nachrüstung sind im Handel, neben den Radiokombinationen, sogar ganze Navigationsrechner erhältlich. Die neueste Entwicklung im Bereich der Navigationssysteme stellt jedoch die Handynavigation dar, bei der die Routenführung über das eigenen Mobiltelefon erfolgt. Allerdings beinhalten nur die Handys der neuesten Generation diese Funktion. Wichtig: eine Stromverbindung (für längere Navi-Fahrten), ein Lautsprecheranschluss sowie eine GPS Antenne (es sei denn, das Handy ist bereits damit ausgestattet).

Navigationssysteme sind für viele Autofahrer nicht mehr wegzudenken. Die Entwicklung läuft rasant. Und trotz der schwierigen Lage der Weltwirtschaft rechnen die Hersteller der Navigationssysteme auch in 2009 mit einem Absatzplus.

Mehr Content:

Leave a Reply